Am Anfang war Frau Dorsch (Sie hatte die Idee). Dann machte Frau Dorsch die Planung. Frau Dorsch
sorgte für das Unterhaltungsprogramm. Sie fuhr herum und sammelte bei den Sponsoren Material- und
Geldspenden usw., usw.,usw. Herr Schwarz kutschierte die Spiele von und zur Spieliothek- Mobil. Dann arbeitete die Planungsgruppe
an zwei Tagen hart und fertigte und montierte die Dekorationen und Spielgeräte. Die Manpower für den Rest
fehlte. Zu Hilfe eilten die Feuerwehr u.a. mit Wehrführer Hoyer und Stellvertreter Strüven, die Jugendwehr (sie transportierten
und bauten die Bühne auf, lieferten Tische und Bänke), sowie Frau Hillmer und Frau Potthoff (für Kaffee und Kuchen). Die Hygiene blieb in bewährten Händen.
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Und dann fing es ganz langsam an. So langsam dass der Eiswagen fluchtartig das Weite suchte.
Die ersten Gäste, die dann kamen, waren vom Alter her den meisten weit voraus. Sie meinten sie seien als
erste Eingetroffene Sieger und müßten deshalb als solche geehrt werden. Darauf waren die Gastgeber aber leider nicht eingestellt.
Aber dann ging die Post ab. Pünktlichkeit zahlte sich aus. Die Showtanzgruppe "Allegria" vom TSV Uetersen zeigte
rasanten akroatischen Sport in Perfektion.
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Strahlende Gesichter bei den Mädchen und der Beifall der zufriedenen Zuschauer brachten das Fest
langsam in Schwung.
Die Bänke füllten sich allmählich. Mancher Kaffee und Kuchen kam auf die Tische.
Volker und Tina sponserten mit Ihrem Onkel Klaus' s Würstchenstand als Prisdorfer gern die Veranstaltung des Heimatvereins.
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Mittlerweile haben sich ca. 40 "zahlende" Besucher eingefunden
darunter der amtierende Bürgermeister Herr Brühl, Ehren- Wehrführer Hans Hoyer und Schulleiter Hansen.
Und dann kündigt Frau Dorsch Maraile Wöhe an. Sie setzt mit Ihren peppigen Chansons einen
schönen Kontrapunkt.
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Und dann kommt Prisdorfs Zukunft auf die Bühne. Das "Prisdorfer Kinderbalett"
begeistert nicht nur die Eltern der Kinder.
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Es ist als käme die Vergangenheit um die Ecke als die Trachtentanzgruppe Uetersen
eintrifft.
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Aber was sie zeigen paßt in die Zeit. Ihr Repertoire reicht von eigenen Choreografien bis zu modernem Square-
Dance. Zu der Veranstaltung des Heimatvereins paßten natürlich die überlieferten historischen Tänze.
Spektakulär waren die zwei Damen, die fast waagerecht, wie Rotorblätter eines Hubschraubers im Kreis herumgeschleudert wurden.
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Frau Dorsch hatte den Traum, daß die Gäste dorfgemeinschaftmäßig
beim Spiel zusammen finden würden. Es fand aber nur die Ratewand Anklang bei wenigen
Erwachsenden.Einige Jugendliche hatten sich beim Räderwerk festgebissen.
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Mit dem Wetter hatten wir Glück, nur etwas kühl war es. Was dazu führte,
daß es Gästen, die sich nicht bewegten, sehr schnell kalt wurde. So wollten
sich mehrere Gäste in wärmere Gefilde absetzen. Sie lösten einen Mitzieheffekt
aus.
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Auch die heißen Rhythmen des bewährten Beschallers Horst Seemann halfen da nicht.
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Wir waren ungewollt plötzlich mit dem Ende der Veranstaltung konfrontiert.
Wir wollten aber zum Abschied das "Schleswig- Holsteinlied" spielen.
Nur Herrn Seemann' s betagter CD- Player konnte unsere moderne Version nicht wiedergeben.
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Rettung brachte die Idee von Horst Seemann, das Mikrofon zu benutzen, um die Musik in die
Beschallungsanlage einzuspielen. Gelöst wurde dann das Problem mit Hilfe eines Radio- CD-Players
und einer PC- Stereo- Anlage. Dann halfen Jugendwehr und Feuerwehr beim Abbau.
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Am Ende traf sich der harte Kern der Aktiven, die Frau Dorsch die Durchführung des Festes ermöglichten zum
Schlußgespräch und war mit dem Erfolg zufrieden. Gekommen waren ca. 140 Gäste
mit den Mitwirkenden waren es über 200 Personen. Einige kamen dann noch als bereits
abgebaut war. Die Bemerkung von Herrn Seemann: "Soviel Geld für sowenige Besucher" muß relativiert
werden. Denn 140 Gäste sind für eine Veranstaltung des Heimatvereins eine ganze Menge.
Man kann das nicht vergleichen mit Herrn Seemanns legendären Wasserlichtorgelspielen, zu denen
Hunderte kamen.
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Dankeschön
Natürlich kostete das alles viel Geld. Es war aber kein Geld des Heimatvereins.
Das viele Geld war da, weil viele Fimen bzw. deren Inhaber und Mitarbeiter die Spendierhosen an hatten.
Wir haben sie während der Veranstaltung an einem extra Tisch entsprechend gewürdigt.
An dieser Stelle danken wir noch einmal öffentlich.
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